...mein neuer Wintersport im Jahr 2010 ist das extrem Slalomfahren. Nur nicht auf Skiern oder dem Snowboard, sondern im Auto. Dieser Sport wird von mir nicht ganz freiwillig ausgeübt, man muss gezwungenermaßen mitmachen, wenn man mit dem Auto von A nach B fährt.Und wer viel fährt, dem wird die ungeheuere Vielfalt an neuen Slalomstrecken bestimmt schon aufgefallen sein. Mein Slalomgebiet ist die A1 von Bramsche nach Münster Nord und die hält so einiges an Raffinessen und Tücken bereit. Es könnte sich glatt um eine schwarze Piste handeln. Ziel dieses Wintersportes ist es, dass Auto so lange wie möglich unbeschadet zwischen den vielen Frost-Schlaglöchern herum zu manövrieren, wem als erstes der Reifen platzt oder die Achse bricht, ist draussen (Hoecker)! Nun sagt sich das so einfach aber besondere Schwierigkeitsgrade sind LKWs als Vordermann in Baustellen (ich weiß nie was schlimmer ist, hinter ihnen im Frostloch zu landen oder die Möglichkeit, dass sie den kleinen weissen Brauser nicht als vollwertiges Kraftfahrzeug ansehen) oder auch Dunkelfahrten. Frostlöcher hier zu erkennen grenzt an Telepathie. Besonders beeindruckend sind die Fahrer, die diese Frost-Schlaglöcher mit Tempo 140-160 ganz gekonnt umfahren wahlweise links oder rechts, dabei aber leicht ihre Fahrbahn verlassen, was andere dann zu Vollbremsungen veranlasst...
Dabei ist alles!
7. Februar 2010
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