....aus dem Krankenbeet (für geschwächte Heidelieschen) am Wall ist mittlerweile der Friedhof der Kuscheltiere geworden. Fast jeden Tag muss ich ein kleines totes Tier im Garten aufsammeln und begraben. Wenn es dann tot ist. Ist es nicht tot und es besteht noch Hoffnung ab in die Krankenklappbox bis es sich erholt hat oder manchmal auch nicht. Bei den ganz ernsten Fällen mit zerfetzten Flügeln, blutigen Bäuchen hilft nur noch ein möglichst schnelles Ende mit der Schaufel...(was soll ich denn machen...?)
Vielleicht schlafe ich auch deswegen so schlecht. Kleine traurige, völlig entsetzte Bachstelzen-, Amsel-, Spatzen-, Finken- MiniKaninchen- oder Mäuseaugen, die mich im Schlaf verfolgen. I cannot more!Und immer werde ich gerufen: "Guck mal was der Heini (wahlweise Heinzi) da schon wieder hat!!!" Dann sprinte ich durch den Garten, versuche den Katzen, die Beute zu entreißen. Todesmutig im Gestrüpp zwischen den ganzen Spinnen. " Mach sofort das Maul auf, Gib's her. Spuck's aus!" Welch glücklicher Tag, wenn die Tiere schnell wieder in ihre Freiheit entfliehen können...aber das kam in letzter Zeit nicht vor.
Ich hätte gerne etwas Morphium, Ether, was auch immer diese kleinen tot geweihten Tierchen wenigstens nicht mehr so leiden lässt... Ich kann das eigentlich auch nicht mit der Schaufel!
Arschl...Katzen - da braucht ihr jetzt auch gar nicht wieder ankommen und Freund sein!
Hier waren sie noch klein und unschuldig. An's Morden haben sie da bestimmt noch nicht gedacht.
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