17. September 2009
Freud und evtl. ein kleines Latinum
Münster Termine sind so eine Sache. Es geht nie alles glatt und nichts klappt auf Anhieb. Daran habe ich mich bereits gewöhnt. Die Nächte vor Münster Terminen sind die nächste Sache. So habe ich zum Beispiel mitten in Münster auf einem begrünten Mittelstreifen in einer rechteckigen Buchs-Chill-Out-Zone gelegen und für's Sonnenbaden Knöllchen in Form von zwei! Klopapierblättern bekommen (von einem Ordnungshüter in grauem Businessanzug und Schweiß auf der Stirn - es war ja warm). Weil ich auf's Stärkste protestierte bekam ich einen Pfefferminzbonbon (wie in Holland im Restaurant). Im Dunkeln war die Chill-Out-Zone, dann komischerweise nicht mehr mit Buchs eingefasst aber ich fand viele coole Klamotten, die wollte ich mitnehmen als plötzlich die Besitzer kamen, wenigstens gaben die mir was zu trinken (bei ihnen zuhause). Endlich im Institut fehlte eine Bescheinigung (kennen wir ja), der Weg in ein Nebengebäude um jenes Formular abzuholen erwies sich als unmöglich - ich fand ihn einfach nicht. Der nächste Weg zum Prüfungsamt führte 2 Stunden in eine Richtung, die ich nicht kannte, es wurde dunkel und die Öffnungszeiten waren vorüber. Der kleine Freund folgte uns im eigenen Auto, konnte bei der Lösung des Problems aber auch nicht helfen. Wir fuhren an einem großen Stein vorbei, zerkratzten die Fahrerseite des Autos und fuhren dann durch eine Fußgängerzone über ein riesiges Straßenpuzzle, was dadurch zerstört wurde...Ich hätte jetzt gerne eine Freud'sche Analyse. Was es vielleicht bedeuten sollte - es fehlt evtl. noch ein kleines Latinum zum vollkommenen M.A. Glück an der WWU, wie sich heute herausstellte...Ahja - ich habe aber keines!
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